Lohnt sich ein Blockheizkraftwerk für mein Gebäude?
Wie dimensioniere ich ein BHKW (Strom- und Wärmebedarf)?
Häufige Fragen
Was ist ein BHKW?
Ein Blockheizkraftwerk erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme (Kraft-Wärme-Kopplung, KWK) und nutzt den Brennstoff dadurch besonders effizient.
Wann lohnt sich ein BHKW?
Vor allem bei hohem, gleichmäßigem Wärme- und Strombedarf über viele Stunden im Jahr (hohe Vollbenutzungsstunden), etwa in Mehrfamilienhäusern, Gewerbe oder Schwimmbädern.
Was ist die Stromkennzahl?
Das Verhältnis von erzeugter elektrischer zu thermischer Leistung. Sie bestimmt, wie viel Strom je Einheit Wärme anfällt.
Welche Förderung gibt es für BHKW?
Über das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) gibt es Zuschläge je erzeugter Kilowattstunde KWK-Strom; der Rechner berücksichtigt die aktuellen Sätze.
Wie wird die Wirtschaftlichkeit berechnet?
Über den Kapitalwert nach VDI 2067 aus Investition, Brennstoffkosten, Strom-Erlösen und -Einsparung, Wartung und Förderung über die Laufzeit.
BHKW oder Wärmepumpe?
Ein BHKW verbrennt meist Gas und lohnt bei hohem Dauerbedarf; eine Wärmepumpe nutzt Umweltwärme und passt besser zu gut gedämmten Gebäuden. Der Rechner hilft beim Vergleich.
Wie dimensioniere ich ein BHKW richtig?
Meist wärmegeführt auf die Grundlast ausgelegt (nicht auf die Spitzenlast), damit es viele Vollbenutzungsstunden erreicht; Spitzen deckt ein zusätzlicher Kessel.
Was sind Vollbenutzungsstunden?
Die rechnerischen Stunden pro Jahr unter Volllast. Je mehr, desto wirtschaftlicher — meist sind ab etwa 4.000 bis 5.000 Stunden pro Jahr sinnvoll.